vom Projekt...

Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung hat die HTW Chur nach Unternehmen gesucht, welche für RTR die Abschlussgespräche im Rekrutierungsprozess übernehmen. Wir konnten RTR davon überzeugen, dass der Aufbau der Kompetenzen innerhalb der eigenen Organisation in diesem Falle langfristig für die nachhaltige Personal-Entwicklung, Personal-Bindung sowie auch monetär viel interessanter und zielführender ist.

Ein kleines Team von Mitarbeitenden soll im Rahmen eines Empowerment-Prozesses dahin geführt werden, dass es künftig die "vakante" Rolle der Zweitmeinung beim Bewerbungsgespräch übernehmen kann. Ein Kickoff-Workshop sowie Erhebungs-Gespräche mit dem Auftraggeber sowie den Involvierten zeigte auf, dass das eigentliche Bewerbungsgespräch integraler Bestandteil des ganzen Rekrutierungs-Prozesses werden soll, mit klaren Schnittstellen und enger Zusammenarbeit zwischen den Linienverantwortlichen und Personalern.

Als Erstes wurde das Team identifiziert und definiert, mit welchem im Sinne eines Lernprozesses, der Logik der Iterationen folgend, der ganze Rekrutierungsprozess analysiert und im Sinne einer integralen Zielsetzung optimiert wurde.

In ihrer Rolle als Sparringpartner für die Linienverantwortlichen, entwickelte sich so aus der komplementären Sicht der operativen Linie ergänzt mit der strategischen Sicht der Personalgewinnung und Personalentwicklung ein Prozess, der generisch die bestehenden Rollen, Aktivitäten und Schnittstellen klären und dadurch verbessern konnte.

Der Mut, sich auf das Neue, Ungewohnte und Ergebnisoffene einzulassen hat sich für alle bezahlt.

... zum Lernprozess

Das gemeinsame Verständnis für die Wichtigkeit des Rekrutierungsprozesses für die Entwicklung einer Organisation war entscheidend dafür, mit dem Team einen solchen neuen Weg zu gehen. Das Thema Rekrutierung ganzheitlicher im Sinne einer nachhaltigen Personalplanung aufgleisen zu können und an den Schnittstellen von Linienverantwortung und Personalmanagement weiter zu entwickeln, war für alle Involvierte ein Novum, genauso wie die prozesshafte Herangehensweise mit ergebnisoffenen Ausgang.

Dank der Offenheit von Seiten der Involvierten und Verantwortlichen gegenüber neuen Methoden und Möglichkeiten und der Bereitschaft, aktiv den Prozess mitzugestalten, konnte das Projekt schneller als geplant umgesetzt und von den Involvierten eigenständig ausgerollt werden. Unsere Rolle als Externe hat sich so innert kurzer Zeit vom Empowerer und Prozess-Designer zum Sparringpartner und Coach geändert, sodass wir nur noch punktuell und periodisch benötigt werden.

Der Mut, sich auf das Neue, Ungewohnte und Ergebnisoffene einzulassen hat sich für alle bezahlt. Für den Kunden durch die verkürzte Projektzeit mit uns Externen und die nachhaltige Unabhängigkeit von Externen. Für uns dadurch, dass wir durch den Erfolg des Projektes mit Nachfolgeprojekten betraut wurden.