Neue Bürolandschaft

Im Rahmen der Zusammenlegung zweier Standorte mit 70 Arbeitsplätzen und der damit verbundenen Bauarbeiten, durften wir das Führungsteam der Leuthard Gruppe AG im Findungsprozess für die Definition des Raumplanungskonzeptes begleiten.

Wie gestaltet man eine Bürolandschaft für die Zukunft und berücksichtigt dabei die verschiedenartigen Anforderungen und Bedürfnisse von Berufsgruppen unterschiedlicher Art?

Um auf diese Fragen tragbare Antworten von den Involvierten zu bekommen, haben wir einen Workshop-Tag definiert, mit dem ehrgeizigen Ziel, am Ende des Tages eine gemeinsam entwickelte Basis für die konkrete Ausgestaltung der Bürolandschaft an die Architekten übergeben zu können.

In einem sehr eng geführten und stark getakteten Workshop-Ablauf in zwei Gruppen, mit Elementen aus SCRUM wie auch Design Thinking, konnten wir noch vor Tagesablauf eine gemeinsam entwickelte und von allen getragene Lösung erarbeiten.

Damit wir dies so erreichen konnten, waren sowohl ausführliche Analyse-Arbeiten nötig wie auch eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem CEO sowie dem Projektleitenden matchentscheidend. Der absolute Mehrwert dieser Zusammenarbeit lag in der Komplementarität der Blickwinkel, Erfahrungen und Kompetenzen.

Die grosse Bereitschaft, sich auf neue Methoden einzulassen, das Vorhaben als Prozess statt als Projekt zu definieren... haben massgeblich zum Erfolg beigetragen.

Vorbereitung und Improvisation

Die grosse Bereitschaft, sich auf neue Methoden einzulassen, das Vorhaben als Prozess statt als Projekt zu definieren, nach der Logik des SCRUM in kleinen, Iterationen, Schritt für Schritt voranzuschreiten, sowie das intensive Mitdenken und Mitentwickeln von Seiten des Kunden haben massgeblich zum Erfolg beigetragen.

Die härteste Arbeit lag, wie so oft, in der Ausarbeitung der Details, konkret in diesem Fall: An der präzisen Formulierung der "Anforderungen"? Bei Entwicklungsprojekten wie diesen, bei welchen verschiedene Anspruchsgruppen und Personen aus verschiedensten Fachrichtungen mitentwickeln, ist es sehr wichtig, die Anforderungen am Anfang klar zu formulieren.

Was banal klingt erfordert gerade in einer Anfangsphase eines Projektes viel Vorstellungsfähigkeit, Klarheit und auch nötige Abgrenzungen, für die in dieser frühen Phase oft noch keine genauen Daten / Fakten vorliegen. Es braucht Mut und auch die nötige Tatkraft und Konsequenz, trotz allem klar zu werden und sich dieser Klarheit zu stellen. Mit diesen Voraussetzungen wäre so mancher Prozess entwickelt worden, statt als Frust-Projekt abgeschrieben werden zu müssen.